Fallstricke Online. Über die eigenen Worte gestolpert
Christian Arns
Die Internet-Recherche nach einzelnen Personen gehört längst zum selbstverständlichen Alltag. Dabei spielen Suchmaschinen eine zentrale Rolle, wie der Begriff "googeln" für diese Suche im Netz beweist. Doch selbst diejenigen, die solche Hilfe regelmäßig nutzen, bedenken nur selten, dass auch ihre eigenen Aussagen und dokumentierten Handlungen auf diese Weise wiedergefunden werden können.
So können Krankenversicherungen im Zweifelsfall überprüfen, ob die Angaben ihrer Kunden stimmen. Selbst relativ alte Beiträge in Online-Foren sind oft noch zu finden, etwa auf Ratgeber- und Selbsthilfe-Seiten. Auch Arbeitgeber recherchieren im Netz, um sich ein eigenes Bild ihrer potenziellen Mitarbeiter zu verschaffen - ein Bild, das über die selbst angegebenen Lebensstationen und Eigenschaften hinaus geht.
Doch das Interesse muss gar nicht beruflich sein: Auch Lästermäuler, neidische Kollegen oder eifersüchtige Partner haben auf vieles Zugriff, was man im Netz unternimmt. Die technischen Möglichkeiten für diese Suche werden immer besser.
Der Beitrag zeigt Beispiele, wie man über die Fallstricke des globalen Netzes stolpern kann.
