Die Technik von morgen
Wie möchten wir morgen leben? Diese Frage, die mich ja auch hier, hier und hier schon umtrieb, beschäftigt nun auch die Humboldt-Universität. Im Auftrag des Bundes(noch)forschungsministierums befragt sie via Zeit Online alle diejenigen, die es möchten, zu möglichen Zukunftsszenarien.
Im Interview mit der ZEIT erläutert die leitende Wissenschaftlerin der Untersuchung, Sarah Spiekermann, die Ziele und Hintergründe der Umfrage.
Wir möchten herausfinden, wie die Menschen bestimmte Zukunftsszenarien beurteilen. Was empfinden sie bei der Vorstellung, diese oder jene Dienste zu nutzen, und würden sie diese kaufen und gern in Anspruch nehmen? Darüber hinaus möchten wir Einsichten gewinnen, wie die Technik aus Nutzersicht gebaut werden müsste, damit sie menschenfreundlich ist. Und schließlich wollen wir auch noch etwas besser verstehen, wie heute der Datenschutz in Deutschland gesehen wird, denn dieser ist essenziell für die Gestaltungsmöglichkeiten.
Spiekermann wirft dabei auch Fragen der informationellen Selbstbestimmung auf und thematisiert den Technologiepaternalismus. Was passiert, wenn Technik zu viel Kontrolle auf den Menschen ausübt?
Von Kai Lehmannam 4.11.05 um 10:11 Mehr... Kommentieren
