Gleich kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Journalismus und PR. Als PR-Redakteur, ehemaliger freier Journalist und Mediensoziologe habe ich da meine ganz eigene Meinung
.
Ich hatte ja schon im prblogger geschrieben, dass ich von PR-Bashing nicht viel halte. Zum einen sollte der Journalismus erkennen, dass er auf dem hohen Ross, auf dem er gerne sitzen würde, meistens eben nicht sitzt (es sei denn man arbeitet beim Spiegel). Zumindest die Klagen hier auf der Tagung über den Weg des Journalismus machen deutlich, dass die Kollegen die Situation anders als rosig bezeichnen.
Zum anderen muss man Unternehmen und Institutionen zugestehen, dass sie sich in einer Mediengesellschaft kommunikativen Rat holen. Auf dieser Basis gilt es dann zu entscheiden, wie beide Interessen sich treffen können.
Gleich auf dem Podium:
Christoph Fischer, ehem. Ressortleiter Medizin bei „Bild“
Veronika Hucke, Leiterin Unternehmenskommunikation Philips
Andreas Kunze, Chefredakteur “Fintext”
Peter Grabowski, freier Journalist
Justin Westhoff, Freier Journalist und Öffentlichkeitsarbeiter
Ins Gespräch bringen uns Kerstin Hoffmann und Albrecht Ude
jonettag: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.