Jonet-Tag (11): PR und Journalismus IV

Peter Garbowski benennt eines der Probleme im Verhältnis von Journalismus und PR: Die Vergütung von Journalisten. Wie soll sich ein Journalist auch für 40 Euro pro Beitrag über Wasser halten? Entsprechend müssten diese auf andere Einnahmequellen zurückgreifen.

Andreas Kunze berichtet über seine Auseinandersetzung mit dem Springer-Verlag: Als Leser eines Springer-Mediums verlangte er sein Geld zurück, weil ein ihn interessierender Beitrag eigentlich nur Schleichwerbung sei.

Auf den Hinweis, dass es journalistische Gepflogenheit sei, Quellen gegenzuchecken und mehrere Quellen zu befragen, antwortete die Springer-Rechtsabteilung: Diese Gepflogenheiten würden im deutschen Verlagswesen nicht existieren.

: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.

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