Jonet-Tag (12): PR und Journalismus V

Deutlich in der Diskussion wird, dass das Spannungsfeld “PR und Journalismus” vor allem im Hause der Medien gerade gebogen werden muss: Schlechte Bezahlung, zu wenig Mitarbeiter und unzureichende Kenntnisse über die rechtlichen Grundlagen führen zu einem journalistischen Standard, der eigentlich als solcher nicht mehr bezeichnet werden dürfte.

Veronika Hucke, Leiterin Unternehmenskommunikation Philips, macht deutlich, dass es natürlich nicht im Interesse von Unternehmen sein kann, dass Redaktionen zunehmend unbezahlte Beiträge ins Blatt nehmen. Denn dann, so Hucke, würde es irgendwann nur noch darum gehen, welches Unternehmen am meisten für eine Geschichte zahlt. Auch Unternehmen müssen an einem sauberen Journalismus interessiert sein. Ein Statement, dass ich nur unterstreichen kann.

Abstrus finde ich das Argument, dass Unternehmen doch PR lieben müssten, weil sie dann auf Werbung verzichten könnten. Das eine hat wohl nur wenig mit dem anderen zu tun.

Garbowski weist zu Recht darauf hin, dass die Diskussionen immer nur mit den Guten geführt werden würden. Springer würde sich nicht auf ein solches Podium setzen.

: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.

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