Jonet-Tag (9): PR und Journalismus II

Christoph Fischer, ehemaliger Ressortchef Medizin bei BILD, eröffnet das Panel mit einigen interessanten Statements: “Es gibt auch gute PR. Sie ist qualitativ besser geworden.” Er sagte aber auch: “Man kann sich gegen PR nicht wehren.” Man würde ja auch für Leser schreiben und die würden eben in einer Markenwelt leben.

Peter Grabowski vom Netzwerk Recherche hält PR für eine höchst legitime Sache und möchte nicht als PR-Hasser dastehen. Was aber nicht ginge, so Garbowski, sei es, Gesetze zu brechen und verweist auf das Thema “Schleichwerbung”.

“Wo sind die Grenzen?”, dies sei die eigentliche Frage.

Eigentlich ist das ganze doch eine Diskussion, die Journalisten, wären sie konsequent, für sich ad acta legen könnten: Nämlich dann, wenn sie gar keine Informationen von PR-Agenturen übernehmen würden, lieber selbst recherieren und produzieren würden - bzw. wenn Verlage die Redaktionen besser ausstatten würden. Sind also PR-Agenturen wirklich das Problem?

: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.

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