Im Dezember letzten Jahres hatte mich Peter Meyenburg, ein junger Hamburger Journalist, ausführlich zur Google-Gesellschaft befragt. Das Interview ist nun in Webwatching erschienen.
Von Michael Schetscheam 30.01.06 um 13:46
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Ein Aufschrei ging (und geht) durch die Netzwelt: Seit der Nacht vom 17. auf den 18. Januar ging Wikipedia Deutschland scheinbar vom Netz ging. Dabei wurde die Weiterleitung von www.wikipedia.de auf de.wikipedia.org abgeschaltet. Das eigentliche Projekt ist auch weiterhin unter de.wikipedia.org zu erreichen. Stattdessen gibt es nun auf wikipedia.de dieses hier zu lesen:
Liebe Freunde Freien Wissens,
durch eine vor dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg am 17. Januar 2006 erwirkte einstweilige Verfügung wurde dem Verein Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. untersagt, von dieser Domain auf die deutschsprachige Ausgabe der freien Enzyklopädie Wikipedia (wikipedia.org) weiterzuleiten.
Wir lassen derzeit durch unsere Rechtsanwälte alle möglichen Schritte prüfen, um Ihnen schnellstmöglich wieder einen unkomplizierten Zugang zur freien Enzyklopädie Wikipedia zu bieten. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen bis auf Weiteres keine weiteren Stellungnahmen in dieser Sache abgeben werden.
Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.
Berlin, 18. Januar 2006
Von Kai Lehmannam 19.01.06 um 22:56
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Im Mittelalter und der frühen Neuzeit konnte Leibeigene in manchen Regionen die Freiheit erlangen, wenn Sie sich für ein Jahr und einen Tag in einer Stadt vor ihrem Grundherren verbergen konnten. Aus dieser Zeit stammt wohl der bis heute erhalten Ausspruch „Stadtluft macht frei!“ Gilt etwas ähnliches auch für das Netz? Können wir uns aus der (national-)staatlich reglementieren Sozialwelt in die Welt des Netzes flüchten und dort Freiheit zumindest von geistiger Leibeigenschaft finden?
Von Michael Schetscheam 11.01.06 um 12:19
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