Webwatching: Dunkle Tiefen

Im Dezember letzten Jahres hatte mich Peter Meyenburg, ein junger Hamburger Journalist, ausführlich zur Google-Gesellschaft befragt. Das Interview „Dunkle Tiefen. Michael Schetsche über gebastelte Wirklichkeiten, hysterische Kontrolldiskurse und die Legitimität des Unsinns“ lässt sich ab sofort in Webwatching nachlesen, einem neuen Online-Interviewmagazin zur Zukunft der Netzkultur.

Webwatching ist ein Projekt des Hamburger (Uni-)Instituts für Journalistik und Kommunikation. Studierende dieses Insituts haben das Projekt unter der Ägide von Prof. Bernhard Pörksen aus der Taufe gehoben. Aufgabe des neuen Journals soll die „Trendbeobachtung im Netz über das Netz, anekdotisch und ernst, streitbar und freizügig“ sein (so die Selbstbeschreibung des gut zwanzigköpfigen Teams).

In weiteren Interviews in der ersten Ausgabe des Magazins werden nicht nur der Medienphilosoph Norbert Bolz und der Telepolis-Chefredakteur Florian Rötzer befragt, sondern auch eine ganze Reihe von Autoren der Google-Gesellschaft: Marcel Machill, Eric Möller, Christoph Neuberger und Peter Wippermann. Ich denke: das kommt nicht von ungefähr.

Die Online-Lektüre des edel gestylten Magazins setzt FlashPlayer 8 voraus; der Startpunkt findet sich hier.

Reinschauen!

One Response to “Webwatching: Dunkle Tiefen”

  1. Max(imilian von) Roheg Says:

    Bin ein wenig erstaunt: 19 Interviews, viele wurden von jungen Journalistinnen geführt - die Gesprächspartner aber waren aber ausnahmslos ‘wichtige (???) Männer’. Theoretisieren und Spekulieren über das Netz - immer noch eine Männerdomäne? Oder stimmt da was mit der Auswahl nicht? Dabei hätte doch die Google-Gesellschaft eine treffliche Auswahl hochqualifizierter Netzforscherinnen geboten…
    Max

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