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	<title>Comments on: Von China Lernen</title>
	<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/04/von-china-lernen</link>
	<description>News &#038; Analysen zur Google-Geselslchaft</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 04:59:29 +0000</pubDate>
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		<title>by: Max Roheg</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/04/von-china-lernen#comment-948</link>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2006 07:20:19 +0000</pubDate>
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					<description>Der Beitrag scheint das Moralisieren vorzuführen. Aber argumentiert er letztlich nicht im gleichen Modus, wenn er die Verteidigung, ja Verbreitung ‚universeller Werte’ wie „Demokratie, Menschenrechten und Grundfreiheiten“ durch Unternehmen einklagt, die einer ganz anderen Logik, nämlich der der Globalisierung, folgen? Jean Baudrillard (Paroxysmus. Wien: Passagen Verlag, 2002) schreibt dazu:
„Die Globalisierung ist die der Techniken, der Märkte des Tourismus und der Information. Die Universalität ist die der Werte, der Menschenrechte, der Freiheit der Kultur und der Demokratie. Die Globalisierung scheint unumkehrbar, während die Universalität dabei ist zu verschwinden.“ (S. 25) Und weiter: „Aber heute, angesichts einer neuen Weltordnung ohne Alternative, einer gnadenlosen Globalisierung auf der einen Seite und dem Abdriften beziehungsweise dem bedrohlichen Aufstand der Singularitäten auf der anderen Seite, geben die Konzepte von Freiheit, von Demokratie wirklich ein schwaches Bild ab und sind nichts weiter als Phantome eines verschwundenen Universellen.“ (S. 29)

Ich frage mich deshalb: Plädiert Schetsche hier für eine – historisch wie strukturell unmögliche – Reanimierung der Toten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag scheint das Moralisieren vorzuführen. Aber argumentiert er letztlich nicht im gleichen Modus, wenn er die Verteidigung, ja Verbreitung ‚universeller Werte’ wie „Demokratie, Menschenrechten und Grundfreiheiten“ durch Unternehmen einklagt, die einer ganz anderen Logik, nämlich der der Globalisierung, folgen? Jean Baudrillard (Paroxysmus. Wien: Passagen Verlag, 2002) schreibt dazu:<br />
„Die Globalisierung ist die der Techniken, der Märkte des Tourismus und der Information. Die Universalität ist die der Werte, der Menschenrechte, der Freiheit der Kultur und der Demokratie. Die Globalisierung scheint unumkehrbar, während die Universalität dabei ist zu verschwinden.“ (S. 25) Und weiter: „Aber heute, angesichts einer neuen Weltordnung ohne Alternative, einer gnadenlosen Globalisierung auf der einen Seite und dem Abdriften beziehungsweise dem bedrohlichen Aufstand der Singularitäten auf der anderen Seite, geben die Konzepte von Freiheit, von Demokratie wirklich ein schwaches Bild ab und sind nichts weiter als Phantome eines verschwundenen Universellen.“ (S. 29)</p>
<p>Ich frage mich deshalb: Plädiert Schetsche hier für eine – historisch wie strukturell unmögliche – Reanimierung der Toten?
</p>
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