Dies ist mein erster Beitrag hier in diesem Blog … was kann ich da besseres sagen als “Hallo”!? Ein freundliches “Hallo” also an Leser und hoffentlich Kommentar-Schreibende! Ich will mit meinem ersten Beitrag hier auch nicht gleich “in medias res” hineinspringen - das kommt schon noch - sondern erstmal ein paar mehr allgemeine Sätze zu diesem treffend gewählten Ausdruck “Google-Gesellschaft” und meine grundsätzliche Position zu diesem Quasi-Monopol der Informationsgesellschaft.
Ich denke, wir müssen zwei Dinge unterscheiden: einmal das, was die Firma Google tut, wie sie tatsächlich handelt - und zum zweiten das, was andere NICHT tun. Es kann nach meiner Auffassung kein Vorwurf an Google sein, dass diese Firma den Status eines Quasi-Monopols erreicht hat. Mein Vorwurf geht vielmehr an alle diejenigen, welche diesen Status durch NICHTSTUN ermöglicht haben und ihn fördern.
Es ist legitimes Prinzip unseres Wirtschaftssystems, dass eine Firma durch ihre besondere Leistung Monopolist wird. Das ist mir tausendmal lieber, als ein staatlich verordnetes Monopol. Und wir wollen uns nichts vormachen: Google HAT durch hervorragende Leistungen diesen Status des Quasi-Monopols erreicht. Dass es ausserdem Kritik am konkreten Handeln dieser Firma gibt, ist eine zweite Sache.
Meine härteste Kritik geht aber dahin, dass bisher kaum jemand etwas dagegen getan hat, dass Google diese Monopolstellung erreichen konnte. DAS ist der Punkt, an dem sich in erster Linie etwas ändern muss. Ich erinnere mich noch an genügend Gespräche mit “Führungskräften” aus Politik und Wirtschaft, die immer dann, wenn das Thema auf Google und Vorschläge zur Entwicklung eigener Suchmaschinen-Technologie kam, sagten “was wollen Sie da?? Hier bei uns nehmen alle Google zum Suchen - die sind doch gut, warum soll da noch was entwickelt werden??”
DAS ist “des Pudels Kern”.