Lektüre zum Wochenende

In der letzten Zeit sind drei Texte erschienen, die ich Euch nicht vorenthalten will. Heute einmal in einer kompakten Presseschau:

Wir glauben an das Gute
- Interview mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in der Welt

Wikipedia ist zwar als Institution in vielerlei Hinsicht egalitaristisch und basisdemokratisch - aber andererseits sind wir Wikipedianer auch elitär. Wir glauben, daß manche Leute Idioten sind und besser nicht an einer Enzyklopädie mitschreiben sollten.

http://www.welt.de/data/2006/06/26/932122.html

 
55 Ways to Have Fun With Google
Etwas länger dauert die Lektüre des Buches “55 Ways to Have Fun With Google” von Phillipp Lenssen, der auch für das lesenswerte Blog Google Blogoscope verantwortlich zeichnet.

Das Buch mit seinen 220 Seiten ist als klassisches Buch oder PDF-Dokument erhältlich. Zudem steht es unter einer Creative Commons-Lizens, die es erlaubt, die Texte nach Belieben zu verändern und für nicht-kommerzielle Zwecke zu verwenden und zu verbreiten.

 
Die große unerzählte Google-Geschichte
Richtig vom Leder zieht Nordeuropa-KasparChef Phillipp Schneider, der den Werbeumsatz von Google damit in die Höhe treiben will:

Google stellt für kleine und mittlere Unternehmen das Tor zur Welt dar.

Weil per Internet mehr Menschen als mit jedem anderen Medium zu erreichen sind, sollen die Unternehmen gefälligst online werben. Da angeblich 20 Prozent der Medienzeit online verbracht wird (was hier widerlegt wird), sollten die Unternehmen doch bitte schön diese 20 ihres Werbebudgets statt der bisherigen 4 Prozent im Internet investieren.

Wir werden in Deutschland sehr hohe Zuwächse in de Online-Werbung haben. Google wird in Deutschland noch sehr viel Spaß haben, sagt Schindler der FAZ in der Ausgabe vom 12. Juni 2006.

Anscheinend zaubern ihm die vermutlich 200 Millionen Euro Gewinn im letzten Jahr in Deutschland noch kein Lächeln auf die Lippen.

Der Beitrag ist leider mittlerweile kostenpflichtig.

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