Archive for September, 2006

Suchmaschinen in Technik, Wirtschaft und Medienkunst

Saturday, September 30th, 2006

Am 28.9.2006 lud der Gemeinnützige Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs e.V., kurz “SuMa-eV”, zu seinem dritten Forum in die niedersächsische Landesvertretung nach Berlin ein. Die SuMa-eV Foren sind in Deutschland zur regelmäßigen und richtungsweisenden Veranstaltung im Bereich der Suchmaschinentechnologie geworden. Im diesjährigen Forum wurden Trends, Richtungen, Probleme und Alternativen dieser Schlüsseltechnologie der Informationsgesellschaft vorgestellt und diskutiert. Dabei wurden drei Bereiche genauer fokussiert: Entwicklungen in der Technik, in der Wirtschaft und deren Reflexionen in der Medienkunst.
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Marktanteil Google über 90%

Monday, September 18th, 2006

Gestern ist zum ersten Mal das geschehen, was schon lange zu
befürchten war: Google hat in Deutschland die magische Grenze eines
Marktanteils von 90% überschritten.

In der Statistik für den 17.9.06 (www.webhits.de) ist dies
fuer die TOP6 folgendermaßen nachzulesen:

Google 86.3%
Yahoo 3.3%
MSN Web-Suche 2.9%
AOL Suche 2.2%
T-Online 1.4%
suche.freenet.de 0.4%

Google hat dort scheinbar einen Anteil von “nur” 86.3%, da jedoch die
Suchdienste von AOL, T-Online und freenet.de lediglich Google
Ergebnisse “durchreichen” (=Google-Klones, zu erkennen an den Logos
auf den Seiten), sind deren Zugriffsanteile in Wirklichkeit ebenfalls
Google-Zugriffe. Damit erreicht Google einen Marktanteil von:

90.3% - Google Marktanteil 17.9.2006

Dies ist kein Vorwurf an Google: dazu kann man jeder Firma nur
gratulieren. Aber es ist ein Wahrzeichen für den Zustand der
Informationstechnologie in Deutschland und Europa, für die massiven
Versäumnisse in Politik und Wirtschaft.

Jetzt wirds politisch

Monday, September 11th, 2006

Wie Heise Online verkündet, gibt es seit gestern nun eine Piraten Partei Deutschland (PPD). Grundsätzlich widmet sie sich dem freien Zugang zum Wissen und “den wichtigen Themen des 21. Jahrhunderts”, wozu nach eigener Aussage vor allem “der gläserne Staat” statt des “gläsernen Bürgers” gehört.

Ob man für dieses Anliegen eine weitere Partei (neben über 30 kleineren und den 14 Parteien, die bei der Bungestagswahl 2005 anzukreuzen waren) benötigt, oder ob es vielleicht auch ausreicht, durch aktives politisches Engagement bestehende Parteiprogramme auszumöbeln, kann nun jeder für sich selbst entscheiden.