Artikel in der Kategorie '(Cyber-)Soziologie'
Alexandra Klein, Erziehungswissenschaftlerin und Autorin des Beitrags über Online-Beratung für Jugendliche in der Google-Gesellschaft, bereitet sich derzeit gerade auf die Fachtagung „Grenzenlose Cyberwelt? Digitale Ungleichheit und neue Bildungszugänge für Jugendliche“ vor, die vom 9. bis 11. Februar in Bielefeld stattfinden wird.
„Das Internet gilt heute als zentrale Wissens- und Informationsressource. Damit verbunden ist zunehmend die Vorstellung, dass sich jeder über dieses Medium entsprechend seiner eigenen Bedürfnisse bedienen kann und soll. Doch ganz so einfach stellt sich dieser Anspruch in der Praxis nicht dar. Es zeigt sich, dass der soziale Hintergrund eine entscheidende Rolle bei der Nutzung des Internet spielt“, heißt es in der Tagungseinladung.
In Bielefeld werden zahlreiche Expertinnen und Experten aus Deutschland, den USA, der Schweiz, Großbritannien, Israel, den Niederlanden und Australien nach dem demokratischen Potenzial des virtuellen Raums fragen und über die Bedeutung der Zugangsmöglichkeiten von Jugendlichen zum Internet sowie die innergesellschaftlichen wie die interkulturellen Ungleichheiten bei der Netznutzung diskutieren.
Die Teilnahme an der Tagung ist noch möglich – nähere Informationen dazu gibt’s auf der Tagungsseite des Kompetenzzentrums Informelle Bildung der Universität Bielefeld.
Von Michael Schetscheam 18.11.05 um 08:17
Wiederentdeckt bei Telepolis: Eine kurze Einführung in die Gedankenwelt des französischen Medienphilosophen Michel Serres samt eines Kurzinterviews aus dem Jahre 2001 - von Frank Hartmann und Bernhard Rieder.
Wer an der theoretischen Erschließung der Netzwelten interessiert ist, dem seien die Arbeiten von Serres wärmstens empfohlen. Die Einstimmung dazu findet sich hier
Sie sind also Optimist, wenn es um die neuen Technologien geht, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung vom Zugang ausgeschlossen ist und die westliche Welt über Patentrechte und Ähnliches das Wissen in der abendländischen Hemisphäre halten will.
Michel Serres: Natürlich gibt es Hindernisse, aber diese Hindernisse wären ohne die neuen Technologien noch viel größer als mit ihnen. Denn wenn man über keine neuen Technologien verfügt, (…)
Von Kai Lehmannam 24.10.05 um 14:20
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Wie schnell sich das Netz in den letzten Jahren entwickelt hat, zeigen die „10 Prinzipien der Google-Gesellschaft“, die wir ja schon hier kurz erläutert haben.
Ihre Vorläufer finden sich im theoretischen Schlusskapitel unseres ersten Buches Netzwerker-Perspektiven aus dem Jahre 2003. Dort hatte ich acht Prinzipien der Netzwerklogik formuliert:
Von Michael Schetscheam 13.09.05 um 13:28
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Der Soziologe Richard Sennett hat in seinem Buch “Der flexible Mensch” untersucht, wie sich Individuen im globalen Kapitalismus verbiegen flexibilisieren müssen, um im täglichen Arbeitswettkampf bestehen zu können.
Eine wichtige Rolle spielt im flexibleren Arbeitsalltag natürlich der Computer: Sennett beschreibt, wie Arbeiter mit immer mehr Technik zu tun haben, diese zwar bedienen können, sie aber nicht verstehen. Gerade wenn die Technik ausfällt, stehen die Menschen, so Sennett, ratlos/ hilflos/ entfremdet davor.
Von Kai Lehmannam 12.09.05 um 16:03
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Über Unternehmenskommunikation in der Google-Gesellschaft schreibe ich in der nächsten Zeit regelmäßig auf dem prblogger. Aktuell habe ich einen ersten Beitrag über den grundsätzlichen Wandel der Kommunikationslandschaft gepostet: Vergesst Weblogs!
Von Kai Lehmannam 11.09.05 um 19:39
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