Archive for the 'Blogs' Category

Bloggen für die Suchmaschine

Friday, May 26th, 2006

Die Idee des Semantic Web, in dem Inhalte über maschinenlesbare semantische Informationen verfügen, geistert fast seit den Anfangstagen des Webs durch das Netz. Außer vollmundigen Versprechungen und diversen Arbeitsgruppen blieb diese Idee aber weitestgehend nebulös und ohne praktische Anwendung. Mit structured blogging gibt es jetzt eine pragmatische Implementation für Blogs. (more…)

Interview: »Bloggende Unternehmen sind arme Seelen«

Tuesday, December 20th, 2005

Interview mit Thomas Knüwer, Handelsblatt

Thomas Knüwer ist Redakteur beim Handelsblatt. Mit seinem Weblog »Indiskretion Ehrensache« berichtet er mit bissiger Feder über die spannenden Nebensächlichkeiten seiner Arbeit. Dieses Interview ist eine leicht erweiterte Fassung eines Interviews, das in Einblicke, der Agenturzeitung von wbpr Public Relations, erschienen ist.

E-Mail, WWW und Google haben unsere Sicht auf die Welt verändert. Nun kommen mit Weblogs und Podcast neue Möglichkeiten hinzu. Ist das Internet revolutionär?
Revolution würde umstürzen bedeuten. Das Internet ist eine Evolution, wie so viele technische Neuerungen zuvor. Auch glaube ich nicht, dass Google & Co. unsere Sicht verändert haben (außer mit Satellitenbildern), sondern unsere täglichen Abläufe. Weblogs sind ein Szene-Ding mit dem Potenzial, einer Menge Menschen Spaß zu bringen. Die Medienwelt aus den Angeln heben werden sie aber nicht.

Welchen Beitrag kann das Internet für eine demokratischere Gesellschaft leisten?
Ohne Frage einen großen. Durch seine Anonymität kann das Internet unterdrückten Menschen zum Sprachrohr werden.

Google spielt eine zunehmend stärkere Rolle im Netzalltag der Nutzer. Die ausufernde Produktstrategie des Suchspezialisten aus Mountain View und der hohe Marktanteil unter den Suchmaschinen lassen aber zunehmend kritische Töne aufkommen. Sind die Medien bisher zu google-gläubig mit dem Wunderkind umgegangen?

Nein, es gab und gibt ausreichend kritische Stimmen. Auch das indiskutable Vorgehen beim Börsengang wurde ausreichend beleuchtet. Trotzdem wurde er ein Riesenerfolg: Gier macht manchmal eben taub.

Auch Unternehmen und PR-Agenturen springen auf das Thema Weblogs an. Ist das der Beginn des großen Dialogs?
Bloggende Unternehmen sind in der Regel von Unternehmensberatern fehlgeleitete, arme Seelen. Außer dem Blog von Frosta gibt es kein gelungenes Beispiel in Deutschland für ein Firmen-Weblog. Niemand muss dieses Instrument nutzen, man kann auch ohne prima leben. Wenn es Manager gibt, die mit Herzblut Lust darauf haben – herzlich willkommen! Aber dafür ist ein Maß an Offenheit nötig, dass sich nur schwer mit dem Wirtschaftsalltag vereinbaren lässt.

Nur eine Ausnahme erkenne ich: Weblogs lassen sich exzellent und mit geringem technischen Aufwand für die Krisen-PR nutzen. Sie sind leichter handhabbar als die bisher aufgestellten Black Sites.

Und Ihr eigenes Weblog, welche Erfahrungen machen sie damit?
Für fest angestellte Print-Journalisten wie mich ist Bloggen immer nur ein nettes Nebenbei. Ich verwende nicht mehr als eine Stunde täglich darauf. Vielleicht wird es irgendwann auch in Deutschland möglich sein, wesentliche Teile des Einkommens über Bloggen hereinzuholen – ich bin da aber sehr skeptisch.

Mit dem Wandel durch das Internet verändert sich auch die Kommunikation von Unternehmen. Welche Lektionen müssen diese noch lernen?
Unternehmen haben noch nicht begriffen, dass durch private Veröffentlichungen ihr Image Schaden nehmen kann. Dies betrifft vor allem Konsumgüterfirmen: Wer sich über die Qualität eines neuen oder bisher nicht bekannten Produktes informieren will, sucht bei Google. Wenn er dann auf negative Erfahrungsberichte stößt, hat das Unternehmen ein Problem.

Unternehmen wie Frosta, Sun und BMW nutzen Weblogs zur Kommunikation mit ihren Stakeholdern. Wann sollten Unternehmen auf Weblogs verzichten?
Wenn Sie nicht bereicht sind, sich zu öffnen. Und das ist auch kein Problem: Man MUSS kein Weblog haben.

In Ihrem Weblog »Indiskretion Ehrensache« kommen PR-Agenturen oft nicht gut weg. Mit Ihrer Serie »Die kleine PR-Agentur am Rande der Stadt« haben Sie sogar eine Weblog-Soap geschaffen. Sind Sie manchmal nicht auch ungerecht in Ihren Kommentaren?
Nein. Der Großteil dessen, was ich von PR-Agenturen bekomme ist unprofessioneller Mist. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen, die meisten sind nachvollziehbar. Nur: PR-Leute haben zwei Kunden – ihren Auftraggeber und mich. Und mich als Kunde interessiert nicht, welche Probleme PR-Agenturen haben, die mir meine Zeit stehlen. Ich werde nicht dafür bezahlt, Verständnis zu haben, sondern meinen Job zu machen. Genauso übrigens muss kein PR-Mensch Verständnis für meine Fehler haben. Wir sind im Business und nicht auf der Walldorf-Schule.

Thomas Knüwers Weblog findet sich unter http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/

Wenn das Netz sich schneller dreht…

Tuesday, November 29th, 2005

…als man selbst!

Zum Jahresende wird es gerne etwas stressig: Projekte wollen abgeschlossen und Weihnachtseinkäufe getätigt sein. Nur Weblogs drängen sich wie ein permant unbeschriebenes Blatt in das schlechte Gewissen: Nach dem Posting ist vor dem Posting.

Und auch das Netz steht nicht still (auch wenn es sich eigentlich gar nicht bewegt - nur in sich höchstens). Anbei eine kleine Zusammenschau über die Dinge, die ich in den letzten zwei Wochen spannend fand…

Politik Online
Politik Digital hat zu einer Diskussion zum Thema “E-Participation in Election Times - a suitable Tool for Voter Relationship Management”. Jan Schmidt war vor Ort und stellt in seinem Blog die Tools vor, die Tom Steinberg von mysociety.org “mitbrachte”: WriteToThem und Pledgebank. Auch heise online war dort:

“Das Internet taugt ganz schlecht zu Wahlkampfzwecken”, zugleich sei es aber “die einzige Hoffnung zur Rettung der Demokratie, die wir haben”. Auf diese widersprüchliche Formel brachte Tom Steinberg, einer der herausragenden Akteure der britischen e-Democracy-Debatte, auf einer Veranstaltung von Politik-Digital in Berlin den Stand der Erkenntnisse in Sachen Politik und Neue Medien. In Wahlkampfzeiten richteten die Parteimanager alle Anstrengungen darauf, die noch unentschlossenen Wähler zu mobilisieren und auf ihre Seite zu ziehen, “da sind die Massenmedien nicht zu schlagen”, meint der Brite. Denn das Web biete keine Möglichkeiten, die Unentschlossenen gezielt zu erreichen, und auch die Möglichkeiten des Blogging als Gegenöffentlichkeit würden maßlos überschätzt. “Meinung ist billig, Fakten sind teuer”, begründet Steinberg, warum die Weblog-Initiativen einzelner nur in Ausnahmefällen einen Einfluss auf die politischen Auseinandersetzungen ausüben könnten.

Weblogs
Selbiger Jan Schmidt wie oben zeichnet auch für die Sonderausgabe des Online-Journals kommunikation@gesellschaft mitverantwortlich. Thema der Ausgabe: “Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung”

Die europäische Google-Gesellschaft
Eurostat, die Erbsenzähler der EU, haben die Internetnutzung in Europa untersucht (PDF). Wie zu Erwarten war, gibt es eine Digitale Kluft, die vor allem durch Faktoren wie Alter, Stellung im Erwerbsleben und Bildungsniveau bedingt ist. Dies sind insgesamt alte Befunde, die z.B. auch der (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 herausgreift. Schön dennoch mal die Unterschiede im europäischen Verleich zu sehen:

Die größte bildungsbedingte Kluft gibt es laut Eurostat in Portugal, wo zwar 84 Prozent der Personen mit hohem, aber nur 13 Prozent der Personen mit geringem Bildungstand das Internet nutzten. Lediglich in Schweden (70 Prozent), Dänemark (64 Prozent), Finnland (54 Prozent) und Deutschland (51 Prozent) habe mehr als die Hälfte der Personen mit geringerem Bildungsstand im ersten Quartal 2004 das Internet genutzt, während der Anteil der Personen mit höherer Bildung nur in Litauen (38 Prozent) und in Griechenland (48 Prozent) unter 50 Prozent gelegen habe. (heise)

In diesem Zusammenhang ein kurzer Hinweis auf den Wettbewerb “Wege ins Netz 2005″, den ich mit Kollegen für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (so hieß es da noch) durchgeführt habe. Der Wettbewerb zeichnet Projekte aus, die eben jene Digitale Kluft überwinden soll, die Studien immer wieder beschreiben.

Politik Online II
Keine Teilhabe ohne Bürgerengagement, meldet Politik Online.

“Kommunikationsexpertin Anna Paucher hat sich mit Informations-, Kommunikations- und Partizipationsleistungen der Bundesregierung im Netz befasst und Vorschläge fuer eine Erweiterung der partizipativen Elemente des Portals bundesregierung.de aufgestellt.”

Blogs: Ein Geschenk von Mütterchen Russland

Monday, November 14th, 2005

Russland nimmt nicht nur bezüglich einer Blogger-Zahl von ca. 170 000 registrierten Nutzern einen engagierten Platz ein, sondern beansprucht neuerdings für sich auch, Blogs erfunden zu haben: Ein findiger russischer Blogger hat herausgefunden, dass das Phänomen bereits 1837 vom russischen Prinzen Wladimir Odojewskij vorausgesagt wurde.

In einer utopischen Schrift entwarf dieser ein Bild der russischen Gesellschaft im Jahre 4438, in dem die Häuser durch magnetische Telegraphen verbunden sein würden, die es weit voneinander entfernt lebenden Menschen erlauben würden, miteinander zu kommunizieren. Außerdem würde jeder Haushalt eine Art Tagesjournal veröffentlichen und unter ausgewählten Bekannten verbreiten:

Viele Haushalte hier veröffentlichen Journale, die die gewöhnliche Korrespondenz ersetzen. Solche Journale stellen in der Regel Informationen über die gute oder schlechte Gesundheit, Familienneuigkeiten, verschiedene Gedanken und Kommentare, kleine Erfindungen und Einladungen zu Empfängen bereit.

Russische Blogger sehen hierin einen Beweis für den berechtigten Glauben an das russische Genie, der laut Moscow News eine der grundlegenden Eigenheiten der russischen Mentalität sei – zumal der technologische Fortschritt Odojewskijs Vision für das Jahr 4438 einen großen Schritt näher an seine eigene Lebenszeit gerückt hat.

Jonet-Tag (16): Das bleibt vom jonet-Tag

Sunday, November 13th, 2005

Das Wichtigste vorweg: Einen herzlichen Dank an das jonet-Team für die viele Arbeit, um 400 diskussionswütigen Medienmenschen ein Forum zu bieten. Ich bin gut erhalten und inhaltlich angereichert wieder in Berlin angekommen.

Was bleibt mir, der nicht (mehr) als Journalist sein Brot verdient, vom jonet-Tag?

(1) Als aller erstes erst einmal eine nüchterne Sicht auf die deutsche Medienlandschaft: Ich bin überrascht über die Ehrlichkeit, mit der die Situation des deutschen Journalismus diskutiert wurde.

Dieser befindet sich nach meinem Eindruck zwischen zwei Fronten: Auf der einen Seite der dynamische Meinungsmarkt, in dem neben Unternehmen, Verbände, PR-Agenturen und Politik die Journalisten eine schwierigere werdende Aufgabe und ein schlechter werdendes Standing haben. Auf der anderen Seite sind die vielen “Mikromedien”, wie sie auf dem jonet-Tag hießen: Wikis, Blogs, Podcasts - alle machen den klassischen Medien ordentlich Dampf unter’m Arsch. Dabei, auch das ist wichtig, ist die Lage der freien Journalisten um einiges dramatischer als das der meist gut situierten festangestellten Redakteure.

Was sagt uns das für die Google-Gesellschaft? Öffentlichkeiten sind im Umbruch, eben auch weil Mikromedialisten und Politagitatoren viel leichter Meinungen machen können und sich am sozialen Aushandlungsprozess über “Tatsachen” ordentlich einmischen.

(2) Wenn Blogger übers Bloggen bloggen sprechen, wird es nicht automatisch spannend. Ich plädiere an alle Tagungsorganisatoren: Ladet Blogger ein, aber lasst sie nicht unter sich diskutieren. Und: Ladet Menschen ein, die sich für Umwelt, Politik oder Nachbarschaft engagieren und darüber bloggen. Lasst sie berichten, was sich für sie in ihrer Arbeit ändert. Nämlich dann lässt sich auch nachzeichnen, wie die Neuen Medien Gesellschaft verändern.

Alle Blogger-Blogger rufe ich auf, mehr über die eigenen Standards zu diskutieren. Was ist ein ethisches und handwerkliches Mindestgerüst, um die neue Kulturtechnik Bloggen verantwortungsvoll zu betreiben? Wer mag mit mir einen Vorschlag in die Runde werfen?

(3) Live-Blogging ist spannend, verwegen und anstrengend.

Bei technorati mehr zum

Jonet-Tag (15): PR und Journalismus VIII

Saturday, November 12th, 2005

Christoph Fischer wurde gerade etwas lauter und regte sich wortgewaltig über Garbowskis Vorschlag auf, schlechte Medien umtauschen zu können bzw. eine Gewährleistungspflicht für Medien einzuführen.

Von der Muppet Show zu Spitting Image…

Er konnte nur mit Mühe beruhigt werden. Erinnert mich an einen Text über Choleriker, den ich letztens auf einem Poetry Slam hörte.

So weit, ich gebe zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.

Jonet-Tag (12): PR und Journalismus V

Saturday, November 12th, 2005

Deutlich in der Diskussion wird, dass das Spannungsfeld “PR und Journalismus” vor allem im Hause der Medien gerade gebogen werden muss: Schlechte Bezahlung, zu wenig Mitarbeiter und unzureichende Kenntnisse über die rechtlichen Grundlagen führen zu einem journalistischen Standard, der eigentlich als solcher nicht mehr bezeichnet werden dürfte.

Veronika Hucke, Leiterin Unternehmenskommunikation Philips, macht deutlich, dass es natürlich nicht im Interesse von Unternehmen sein kann, dass Redaktionen zunehmend unbezahlte Beiträge ins Blatt nehmen. Denn dann, so Hucke, würde es irgendwann nur noch darum gehen, welches Unternehmen am meisten für eine Geschichte zahlt. Auch Unternehmen müssen an einem sauberen Journalismus interessiert sein. Ein Statement, dass ich nur unterstreichen kann.

Abstrus finde ich das Argument, dass Unternehmen doch PR lieben müssten, weil sie dann auf Werbung verzichten könnten. Das eine hat wohl nur wenig mit dem anderen zu tun.

Garbowski weist zu Recht darauf hin, dass die Diskussionen immer nur mit den Guten geführt werden würden. Springer würde sich nicht auf ein solches Podium setzen.

: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.

Jonet-Tag (11): PR und Journalismus IV

Saturday, November 12th, 2005

Peter Garbowski benennt eines der Probleme im Verhältnis von Journalismus und PR: Die Vergütung von Journalisten. Wie soll sich ein Journalist auch für 40 Euro pro Beitrag über Wasser halten? Entsprechend müssten diese auf andere Einnahmequellen zurückgreifen.

Andreas Kunze berichtet über seine Auseinandersetzung mit dem Springer-Verlag: Als Leser eines Springer-Mediums verlangte er sein Geld zurück, weil ein ihn interessierender Beitrag eigentlich nur Schleichwerbung sei.

Auf den Hinweis, dass es journalistische Gepflogenheit sei, Quellen gegenzuchecken und mehrere Quellen zu befragen, antwortete die Springer-Rechtsabteilung: Diese Gepflogenheiten würden im deutschen Verlagswesen nicht existieren.

: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.

Jonet-Tag (10): PR und Journalismus III

Saturday, November 12th, 2005

Zitat des Tages kommt von Christoph Fischer:

“Was macht man, wenn man nicht mehr weiter weiß? Man gründet einen Arbeitskreis!”

..und verweist darauf, dass Unternehmen längst mehr als Pressemeldungen verschicken. Sie, so Fischer, gründen mit Hilfe von wirtschaftsnahen Wissenschaftlern einfach wissenschaftliche Gremien, die die gewünschte Meinung transportieren.

: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.

Jonet-Tag (9): PR und Journalismus II

Saturday, November 12th, 2005

Christoph Fischer, ehemaliger Ressortchef Medizin bei BILD, eröffnet das Panel mit einigen interessanten Statements: “Es gibt auch gute PR. Sie ist qualitativ besser geworden.” Er sagte aber auch: “Man kann sich gegen PR nicht wehren.” Man würde ja auch für Leser schreiben und die würden eben in einer Markenwelt leben.

Peter Grabowski vom Netzwerk Recherche hält PR für eine höchst legitime Sache und möchte nicht als PR-Hasser dastehen. Was aber nicht ginge, so Garbowski, sei es, Gesetze zu brechen und verweist auf das Thema “Schleichwerbung”.

“Wo sind die Grenzen?”, dies sei die eigentliche Frage.

Eigentlich ist das ganze doch eine Diskussion, die Journalisten, wären sie konsequent, für sich ad acta legen könnten: Nämlich dann, wenn sie gar keine Informationen von PR-Agenturen übernehmen würden, lieber selbst recherieren und produzieren würden - bzw. wenn Verlage die Redaktionen besser ausstatten würden. Sind also PR-Agenturen wirklich das Problem?

: Alle Statements wurden natürlich nicht mit den Rednern gegengecheckt.