Archive for the 'News' Category

Online-Journalismus - jetzt aber richtig

Tuesday, November 1st, 2005

Die Risiken des Online-Journalismus haben uns die Damen und Herren von den Lübecker Nachrichten ja nun reichlich belegt. Ob das Netzwerk Recherche auch solche Verunstaltungen auf seiner Konferenz im Mai 2005 in Wiesbaden diskutierte, bleibt das Geheimnis der Teilnehmer. In der Dokumentation, einem kleinen, feinen Sammelband, jedenfalls geht es viel mehr um die zukunftsweisenden Themen des Journalismus.

Wikis, Weblogs, Watchblogs und Politik von Unten werden auf 160 Seiten angesprochen und zur Diskussion gestellt. Besonders interessant der Text von Prof. Dr. Dieter Rucht (WZB Berlin) zu Cyberprotest - Möglichkeiten und Grenzen netzgestützter Proteste. Oder der Beitrag von Julia Bönisch zur Rolle von Spiegel Online bei Journalisten. Daneben jede Menge Bekannte(s) und nur wenig Belangloses.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen scheint zur Broschüre nur wenig geschrieben worden zu sein. Das Gute: Die Broschüre gibt es für 1,50 Euronen (frankierter Briefumschlag) per Post oder als PDF-File hier.

Klickbare Realität

Tuesday, November 1st, 2005

Die deutsche Ausgabe der Technology Review berichtet über Kartendienste wie Google Earth und die Folgen dieser neuen Perspektiven:

Oberflächlich betrachtet sind neue Online-Kartendienste einfach praktische Werkzeuge. Tatsächlich aber bereten sie den Weg zu einem völlig neuen Web.

Interessant wird es dort, wo Autor Wade Roush beschreibt, wie jeder Nutzer Texte und Bilder ins Netz stellen und reale Orte damit verknüpfen kann.

“Den Planeten kommentieren”, nennt das der Kolumnist John Udell.

DURCH DAS WEB LAUFEN
Jede Seite im Web hat seit jeher ihren eigenen Ort, in Form einer URL. Jetzt kann auch jeder Ort seine eigene Webseite haben, oder genauer gesagt unendlich viele davon. Das mag nach einem Rezept für Info-Überlastung klingen. Aber tatsächlich läuft es darauf hinaus, dass Reisen sowohl im Web als auch in der echten Welt weitaus informativer werden dürften. Wir werden uns im Web bewegen können - und in der virtuellen Welt der Informationen, die darin gespeichert sind –, indem wir einfach durch die Gegend laufen.

Diese Schweizer…

Tuesday, November 1st, 2005

Die Eidgenossen haben die Nase in Sachen elektronischer Demokratie vorn: In Bülach, der Stadt ohne Hindernisse (so die Stadtwerbung), konnten die Bürger am Wochenende erstmals eine Wahl per SMS oder Internet entscheiden. Natürlich war auch der klassische Gang zur Urne noch möglich.

11 Prozent nutzten dabei das Handy, rund 25 Prozent wählten online. Das sind erstaulich fortschrittliche Zahlen. Die Schweizer eben…

Weniger fortschrittlich: Die zur Wahl stehende flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen in Bülach wurde abgelehnt.

Gefunden bei heise, nachzulesen bei der NZZ.

Wo selbst der Mullah postet

Saturday, October 29th, 2005

Auf Telepolis ist der 2. Teil des Beitrags über Weblogs im Iran erschienen: Wo selbst der Mullah postet. Im Fokus stehen iranische Frauen im Netz und die “kulturelle Invasion” des Westens.

Irans Frauen sind von der politischen Macht weitgehend ausgeschlossen und im Alltag unter Kopftuch oder Tschador verborgen. Umso offener und selbstbewusster präsentieren sich die Webloggerinnen und legen erstmal virtuell den Schleier ab. Neben allerlei eigenwilligen Verteidigungen des Schleierzwangs (”Schleier gilt als Zeichen des Widerstands gegen westliche Werte” oder als Möglichkeit, “sich freier zu bewegen”) ist in einem [extern] Blog zu lesen, dass wenn die Frauen den Tschador nicht mehr trügen, “diese koreanischen Fabriken, die jährlich Millionen von Metern schwarzen Stoff in den Iran exportieren (und sonst nirgendwo hin) werden Bankrott anmelden müssen.”

Weblogs im Iran

Friday, October 28th, 2005

Auf den Münchener Medientagen wurde, wie bereits erwähnt, auch über Weblogs diskutiert (was wären das sonst für Medientage ;-) ).

Die Diskussion hat dann nicht nur mich, sondern auch Julien Pain von Reporter ohne Grenzen irritiert. Vor allem die Diskussion, ob Weblogs nun Journalismus seien oder nicht, hielt er für typisch deutsch bzw. europäisch. Er empfahl, einmal in den Iran zu schauen und die vielen Weblogs dort zu lesen. Die seien nämlich oft als journalistische Arbeit zu bewerten.

Auf Telepolis gibt es dazu passend einen aktuellen Beitrag: “Ich möchte kotzen, zerspringen, explodieren”

Der NITLE Blog Census von 2004 zählte mehr als 64000 Weblogs in Farsi, der Muttersprache der meisten Iraner. Damit liegt das Land, was die Anzahl der Blogger angeht, deutlich vor Deutschland, Italien und Russland. Das Internet “ist seit 2000 in keinem anderen Land des Nahen Ostens schneller gewachsen als im Iran”, heißt es ergänzend in einem Bericht von “Reporter ohne Grenzen”. Woran liegt das? Fünf Gründe nennt Nasrin Alavi in ihrem teilweise auf Englisch im Netz schon länger kursierenden und nun auf Deutsch erschienenen Buch “Wir sind der Ir@n. Aufstand gegen die Mullahs - die junge persische Weblog-Szene”

To exist is to be indexed by a search engine

Friday, October 28th, 2005

Die gestrige Diskussion über Suchmaschinen auf den Münchener Medientagen hat nun auch Niederschlag bei heise gefunden. Stefan Krempl berichtet dabei im wesentlichen über die politischen Aspekte der ansonsten eher Marketing orientierten Diskussion.

Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, hat auf der Diskussion gestern ein Einleitungsstatement zur Bedeutung von Suchmaschinen gehalten: “To exist is to be indexed by a search engine”: Suchmaschinen als Gatekeeper in der öffentlichen Kommunikation. In seinem Resümee ist Schulz dabei leider etwas unklar. Zwar sieht er die enorme Bedeutung von Suchmaschinen, leitet daraus auch einen möglichen Regulierungsbedarf ab, kann aber dann kaum konkrete Brennpunkte benennen. In der Diskussions selbst befand er eine staatliche Regulierung dann auch nicht als zielführend. Bei heise heißt es dazu:

Sein Institut habe daher einige Probleme “mal auf die Tagesordnung setzen wollen”, auch wenn es eine Notwendigkeit für staatliches Eingreifen noch nicht gebe.

Eine Forderung hatte er dann aber doch:

Er schlug die Einrichtung neutraler Schlichtungsstellen vor, falls sich die Auseinandersetzungen rund um die Top-Positionen verschärfen sollten.

Neben einem funktionierenden Wettbewerb legte Schulz den Suchmaschinenbetreibern eine verstärkte Selbstregulierung und die Ausarbeitung berufsethischer Regeln ans Herz.

Als einen ersten großen Erfolg betrachtet Schulz in diesem Sinne die Einigung führender deutscher Suchmaschinenbetreiber auf einen umfangreichen Verhaltenskodex etwa für das Ausfiltern indizierter Inhalte oder die Offenlegung bezahlter Links. Rein rechtlich wäre es hierzulande etwa möglich, die gekauften Verweise bestimmter religiöser oder politische Institutionen nicht zu kennzeichnen, erläuterte Schulz. Die über die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) eingegangene Selbstverpflichtung gehe aber darüber hinaus und schlösse so die Gesetzeslücke. Derartige Initiativen zeigen laut Schulz, dass die Betreiber hierzulande ihre “Verantwortung angenommen” hätten. Von den USA aus würde der von ihm und der Bertelsmann-Stiftung mit angeregte Kodex zwar “merkwürdig angesehen”. Der Medienrechtler geht aber trotzdem davon aus, dass “wir damit einen Schritt weiter als die anderen sind.”

Schulz zeichnet auch für eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW verantwortlich, die den Regulierungsbedarf bei Suchmaschinen analysiert.

Das digitale Erbe

Tuesday, October 25th, 2005

Vor rund einem Jahr brannte in Weimar das Weltkulturerbe Anna-Amalia-Bibliothek aus. Das Feuer machte Anfang September 2004 deutlich, wie vergänglich Wissensbestände sein können.

Gedruckte Werke können aber noch als recht robust gegenüber den Zeichen der Zeit gelten. Digitalen Daten dagegen sind nämlich alles andere als pflegeleicht zu archivieren. In der aktuellen Ausgabe der c’t beschäftigt sich Jürgen Rink mit der Frage, wie digitale Inhalte erhalten werden können: Digitales für die Ewigkeit. Die unterschiedlichen Datenformate, aber auch die schiere Menge an Material stellen Archive und Bibliotheken vor ziemlichen Herausforderungen.

Digitale Inhalte verlangen nach ständiger Pflege: Datenträger fehlen nach wenigen Jahrzehnten die Lesegeräte, Formate und Plattformen ändern sich, der Zugang zu digitalen Dokumenten ist wegen Rechtefragen ungleich komplizierter. Außerdem wächst die Datenfülle rasant - welche digitalen Dokumente und welche Teile des Web sollen für die Nachwelt aufgehoben werden?

Das Thema ist auch Gegenstand internationaler Politik seit dem die UNESCO es 2003 das erste Mal breit diskutierte und das Programm Digitales Erbe aus der Taufe hob. Und gleich eine Charta verabschiedete: Charta zum Erhalt des Digitalen Kulturerbes 2003.

Das digitale Erbe der Welt ist in Gefahr, für die Nachwelt verloren zu gehen. (…) Die Veränderungen in der professionellen und politischen Haltung haben nicht mit den technologischen Veränderungen Schritt gehalten. Die digitale Evolution war zu schnell und zu kostspielig, als dass Regierungen und Institutionen rechtzeitig intelligente Erhaltungsstrategien hätten entwickeln können. Die Bedrohung für das ökonomische, soziale, intellektuelle und kulturelle Potenzial des Erbes – die Bausteine der Zukunft - ist daher nicht in vollem Umfang erkannt worden.

Zahlreiche Initiativen und Programme existieren mittlerweile, um Strategien für die Langzeitarchivierung zu entwicklen oder konkrete Archivierungen vorzunehmen. In Deutschland koordiniert vor allem das Kompetenznetzwerk Nestor die Bemühungen. Unter www.langzeitarchivierung.de findet sich ein reiches Angebot an Informationen zu konkreten Initiativen.

Wohin geht die Reise? Rink meint:

Viel Geld wird auch die Digitalisierung von Papierbeständen verschlingen. Bevor Unternehmen wie Google und Yahoo, die in den USA Millionen von Büchern scannen wollen, auch in Europa den finanzschwachen Bibliotheken unter die Arme greifen können, sind wohl noch viele Diskussionen notwendig. Public-Private-Partnerships sind Neuland für das europäische Bibliothekswesen, aber eine Alternative dazu ist zurzeit nicht in Sicht.

P.S.: Gestern feierte die Bibliothek ihr Richtfest, der Aufbau geht zügig voran.

Der Pirat des Wissens

Monday, October 24th, 2005

Wiederentdeckt bei Telepolis: Eine kurze Einführung in die Gedankenwelt des französischen Medienphilosophen Michel Serres samt eines Kurzinterviews aus dem Jahre 2001 - von Frank Hartmann und Bernhard Rieder.

Wer an der theoretischen Erschließung der Netzwelten interessiert ist, dem seien die Arbeiten von Serres wärmstens empfohlen. Die Einstimmung dazu findet sich hier

Sie sind also Optimist, wenn es um die neuen Technologien geht, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung vom Zugang ausgeschlossen ist und die westliche Welt über Patentrechte und Ähnliches das Wissen in der abendländischen Hemisphäre halten will.

Michel Serres: Natürlich gibt es Hindernisse, aber diese Hindernisse wären ohne die neuen Technologien noch viel größer als mit ihnen. Denn wenn man über keine neuen Technologien verfügt, wird alles kostenintensiver - nehmen wir nur einmal den universitären Campus alten Stils. Es gäbe ohne Technologien gar keine Möglichkeit, das Wissen überhaupt aus unseren Breiten in die Welt hinauszubringen. Die digitale Kluft ist also wesentlich kleiner, als es die Kluft davor gewesen ist.

Meinen Sie, mit “parasitären” Strategien wie illegalem Download oder Hacken von Wissen ließe sich die Kluft noch weiter verringern?

Michel Serres: Das ist natürlich eine ziemlich gute Sache. Es wird vielleicht der Moment kommen, da die dritte Welt eine Piratenflagge hisst. Und auch das wäre eine gute Sache. In meinen Augen ist es niemals ein Verbrechen Wissen zu stehlen. Es ist ein guter Diebstahl. Stehlen Sie doch das pythagoräische Theorem, das würde mir gefallen.

Der Pirat des Wissens ist ein guter Pirat. Wenn ich noch einmal jung wäre, dann würde ich ein Schiff bauen, das so hieße: Pirat des Wissens. Was in der Wissenschaft derzeit schlimm ist, ist dass die Firmen ihr Wissen kaufen und es deshalb geheim halten wollen. Und deshalb werden die Piraten morgen die sein, die im Recht sind. Man wird das Geheimnis piratieren.

Informiertes Wissen

Friday, October 14th, 2005

Immer wieder wird gern bestritten, dass es einen tatsächlichen vielfältigen Wandel durch das Internet gäbe. Gern zitierte Argumente sind dann, es sei doch durch das Internet nur “alles etwas schneller” geworden oder dadurch “erreicht man nur mehr Leute“.

Dass es doch einen nachhaltigen Wandel gibt, zeigt sich auch an neuen oder sich verändernden Berufen. In “Arbeit und Spaß dabei” habe ich das Thema vor ein paar Tagen aufgegriffen.

Habe in meiner Bibliothek gekramt und möchte Euch ein Buch einer Mitautorin der Google-Gesellschaft ans Herz legen: Informiertes Wissen. Eine Wissensoziologie der computerisierten Gesellschaft.

Degele, Nina: Informiertes Wissen

Nina Degele zeigt u.a. anhand von zwei Fallstudien, wie sich die Arbeit von Untenehmensberatern und Homöopathen durch den Einsatz des Computers verändert. Dabei stand in den Fallstudien das Internet noch nicht im Vordergrund. Sowieso gehen die gesellschaftlichen Veränderungen durch Computer auf der einen Seite und denen des Internets auf der anderen Seite ineinander über.

In ihrem Beitrag Neue Kompetenzen im Internet, den sie für die Google-Gesellschaft geschrieben hat, resümiert Degele - durchaus streitbar:

Wissen wird im Internet-Zeitalter zunehmend über Zugänglichkeit und immer weniger über den Code »wahr/falsch« qualifiziert. Deswegen von einer generellen Umwälzung zu sprechen, die das Internet provoziert, würde zu kurz greifen. Ich will für eine differenziertere Betrachtung plädieren: Das Internet ist ein konservatives Medium, wenn es um Kommunikation geht. Es hebt hier etablierte und eingespielte Regeln und Routinen kommunikativen Handelns nicht aus den Angeln, sondern verfestigt sie. Was dagegen den Umgang mit Informationen betrifft, entfaltet das Internet sein eigentliches, veränderndes Potenzial: Es informiert Wissen, gießt Wissen in eine neue, verarbeitungsfreundliche und konsumierfähige Form. (…) Zentrale Anforderungen in der Ära des Internets sind somit Kommunikationsabwehr und Informationsvermeidung.

Demokratie reloaded

Thursday, October 13th, 2005

Das Internet wird zu einem ernst zu nehmenden politischen Raum, das haben auch die etablierten Politikaktivisten erkannt. Dieser Wandel geschieht aber nicht automatisch und ohne eine gezielte Ausgestaltung durch zahlreiche Netz-Aktivisten:

Zwar wird das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung im Internet theoretisch realisiert. Jeder kann sich in Blogs und Chaträumen allen anderen Interessierten mitteilen. Doch allein durch sein Vorhandensein, das zeigt sich derzeit in China, löst das World Wide Web keine Demokratisierungsprozesse aus. Es ist ein neutrales Medium, das demokratische Werte und Normen zwar transportieren, aber bei entsprechendem Handeln der Akteure auch in genau die andere Richtung wirken kann. (Handelsblatt vom 22.9.2005)

Politik Digital hat nun einen kleinen Schwerpunkt zum Thema (Dossier nennt sich das) produziert gezaubert, der die bisherigen Aktivitäten und Erfahrungen bilanziert. Anlass ist der Forschungsbericht “Analyse netzbasierter Kommunikation unter kulturellen Aspekten” im Auftrag des Büros für Technikfolgenabschätzung (TAB) des Deutschen Bundestages. (Wer kann den “Zukunfstforschern” eigentlich mal eine zukünftsträchtige Website basteln?) Leider sind einige dröge Texte darunter. Ich habe einmal die lesbaren Artikel mit Aussage aufgelistet.

1. Netzbasierte Kommunikation in der Politik fördern

Der Forschungsbericht ‘Analyse netzbasierter Kommunikation unter kulturellen Aspekten’ zeigt in die richtige Richtung. Doch gefragt ist eine bessere Innovationskultur im Bereich der politischen Kommunikation. Ein Essay von Christoph Dowe.

2. Copyright-Diskurs im Internet

Viel Information, wenig Kommunikation, keine Partizipation. Das sind die Ergebnisse des Gutachtens von politik-digital.de, in dem ueber 10.000 Teilnehmer zum Thema ‘Copyright und Urheberrecht’ befragt wurden.

3. Besonderheiten der Online-Kommunikation

Der Wissenschaftler Prof. Dieter Rucht hat in seiner Untersuchung ‘Die Besonderheiten netzbasierter politischer Kommunikation am Beispiel des Genfood-Diskurses’ analysiert.

4. Das Internet als Kanal für Demokratiekultur

Das Internet als Kanal fuer Demokratiekultur: “Gleichwohl ist das Internet nicht schon von Natur aus demokratisch. In der netzgestützten Kommunikation müssen die demokratischen Spielregeln immer von neuem durchgesetzt werden.”

5. Was der Bundestag von Großbritannien lernen kann

Matthias Trénel untersuchte in seiner Studie die Online-Anhoerungen am Britischen Parlament und beschrieb, was der Deutsche Bundestag diesbezueglich aus Grossritannien lernen kann.

6. Transnationale Öffentlichkeiten im Internet

In seinem Gutachten untersucht Prof. Rainer Winter, wie sich verschiedene Akteure in der Netzöffentlichkeit verhalten.

7. Online-Dialoge von Bundestag und Regierung

Michaela Woelk hat in ihrem Gutachten die Staerken und Schwaechen der Online-Kommunikation zwischen Buergern und Politik in Deutschland herausgearbeitet.

8. Die Netzkommunikation von NGOs und zivilgesellschaftlichen Organisationen

Die Frage nach konkreten Aktions- und Protestmustern von NGOs und zivilgesellschaftlichen Organisationen wurde in einem zweiten Gutachten von Klaus Schönberger erneut aufgegriffen und vertieft.

9. Direkte Personalisierte Wählerkommunikation im WWW

Dr.Thomas Zittel untersuchte im Rahmen des TA-Projekts den Stand der personalisiertenWählerkommunikation in der Bundesrepublik. Mit dem Begriff wird eine intensivierte Form der direkten politischen Kommunikation zwischen Abgeordneten und ihren Wählern bezeichnet.

Die Gesamtstudie mit ihren insgesamt 13 Teilprojekten erscheint demnächst als Buch. Frohes Lesen!