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	<title>Bloogle</title>
	<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog</link>
	<description>News &#038; Analysen zur Google-Geselslchaft</description>
	<pubDate>Thu, 12 Oct 2006 12:31:43 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
			<item>
		<title>Suchmaschinen in Technik, Wirtschaft und Medienkunst</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/09/suchmaschinen-in-technik-wirtschaft-und-medienkunst</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/09/suchmaschinen-in-technik-wirtschaft-und-medienkunst#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2006 09:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Franz</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

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		<description><![CDATA[Am 28.9.2006 lud der Gemeinnützige Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs e.V., kurz &#8220;SuMa-eV&#8221;, zu seinem dritten Forum in die niedersächsische Landesvertretung nach Berlin ein. Die SuMa-eV Foren sind in Deutschland zur regelmäßigen und richtungsweisenden Veranstaltung im Bereich der Suchmaschinentechnologie geworden. Im diesjährigen Forum wurden Trends, Richtungen, Probleme und Alternativen dieser Schlüsseltechnologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28.9.2006 lud der <a href="http://www.suma-ev.de">Gemeinnützige Verein zur Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs e.V.</a>, kurz &#8220;SuMa-eV&#8221;, zu seinem <a href="http://www.suma-ev.de/forum06">dritten Forum</a> in die niedersächsische Landesvertretung nach Berlin ein. Die SuMa-eV Foren sind in Deutschland zur regelmäßigen und richtungsweisenden Veranstaltung im Bereich der Suchmaschinentechnologie geworden. Im diesjährigen Forum wurden Trends, Richtungen, Probleme und Alternativen dieser Schlüsseltechnologie der Informationsgesellschaft vorgestellt und diskutiert. Dabei wurden drei Bereiche genauer fokussiert: Entwicklungen in der Technik, in der Wirtschaft und deren Reflexionen in der Medienkunst.<br />
<a id="more-216"></a><br />
In seiner Begrüßungssrede unterstrich der Geschäftsführer des SuMa eV, Herr Dr. Sander-Beuermann, dass es primäres Ziel des SuMa-eV ist, gesellschaftlichen Pluralismus durch technische Strukturen abzubilden. Hierfür seien dezentrale und damit kaum monopolisierbare Suchmaschinen für die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts wesentliche Voraussetzung.</p>
<p>Seitens der Bundesregierung unterstrich die Parlamentarische Staatssekretärin Frau Dagmar Wöhrl namens des Bundeswirtschaftsministeriums, dass dieses Problem auch politisch erkannt sei, und im deutsch-französichen Quaero-Projekt eine Antwort finde. Frau Wöhrl lobte in Ihrem Grußwort auch die Arbeit des SuMa-eV auf diesem Gebiet.</p>
<p>Die folgenden Vorträge stellten u.a. technische Ansätze zur Vielfaltsicherung unter den Suchmaschinen vor, wie z. B. <a href="http://www.yacy.net">P2P-Suchmaschinen</a> und Plattformen für <a href="http://www.opencrawl.de">Open-Crawling</a>, die in die Richtung einer  Wikipediarisierung der Suchmaschinen gehen. Auch für die immer stärker werdende <a href="http://www.markus-franz.de/m4">Multimedialität des Web</a> wurden neue Wege gezeigt.</p>
<p>&#8220;Wenn es in Europa nicht gelänge, eigene Wege zum digitalen Weltwissen zu öffnen, dann werde der Niedergang der deutschen und der europäischen Wissensgesellschaft mit all ihren wirtschaftlichen Folgewirkungen beschleunigt&#8221;,  so der Marktforscher Dr. Alexander Linden im wirtschaftlichen Teil der Vorträge. Dies gelte nicht nur gegenüber der anglo-amerikanischen Welt, sondern genauso für fernöstliche und russische Entwicklungen, deren Standards und Marktanteile sich auf westlichem Niveau befänden. In Westeuropa seien eigene Wege bisher kaum zu erkennen. Prof. Hendrik Speck unterstrich dies durch die eine Analyse wirtschaftlicher Daten und Statistiken.</p>
<p>Die Präsentationen zur Medienkunst stellten dann eindrucksvoll dar, wie gesellschaftliche Veränderungen der Informationsgesellschaft in der Kunst reflektiert und bewusst gemacht werden.</p>
<p>Der SuMa-eV plädierte für die Fortführung der dezentralen Entwicklungen um gesellschaftlichen Pluralismus im digitalen Wissensraum zu sichern, und stellte mit seinen kostenlos verfügbaren Opencrawl-Ansätzen <a href="http://www.opencrawl.de">www.opencrawl.de</a> und der YaCy-Platform <a href="http://www.yacy.de">www.yacy.de</a> eine Basis dafür bereit.</p>
<p>Link: <a href="http://www.suma-ev.de">http://suma-ev.de</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Marktanteil Google über 90%</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/09/marktanteil-google-ueber-90</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/09/marktanteil-google-ueber-90#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 05:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sander-Beuermann</dc:creator>
		
		<category>Google</category>

		<category>Suchmaschinen</category>

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		<description><![CDATA[Gestern ist zum ersten Mal das geschehen, was schon lange zu
befürchten war: Google hat in Deutschland die magische Grenze eines
Marktanteils von 90% überschritten.
In der Statistik für den 17.9.06 (www.webhits.de) ist dies
fuer die TOP6 folgendermaßen nachzulesen:
Google                 86.3%
Yahoo    [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern ist zum ersten Mal das geschehen, was schon lange zu<br />
befürchten war: Google hat in Deutschland die magische Grenze eines<br />
Marktanteils von 90% überschritten.</p>
<p>In der Statistik für den 17.9.06 (www.webhits.de) ist dies<br />
fuer die TOP6 folgendermaßen nachzulesen:</p>
<p>Google                 86.3%<br />
Yahoo                   3.3%<br />
MSN Web-Suche   2.9%<br />
AOL Suche            2.2%<br />
T-Online               1.4%<br />
suche.freenet.de     0.4%</p>
<p>Google hat dort scheinbar einen Anteil von &#8220;nur&#8221; 86.3%, da jedoch die<br />
Suchdienste von AOL, T-Online und freenet.de lediglich Google<br />
Ergebnisse &#8220;durchreichen&#8221; (=Google-Klones, zu erkennen an den Logos<br />
auf den Seiten), sind deren Zugriffsanteile in Wirklichkeit ebenfalls<br />
Google-Zugriffe. Damit erreicht Google einen Marktanteil von:</p>
<p>90.3% - Google Marktanteil 17.9.2006</p>
<p>Dies ist kein Vorwurf an Google: dazu kann man jeder Firma nur<br />
gratulieren. Aber es ist ein Wahrzeichen für den Zustand der<br />
Informationstechnologie in Deutschland und Europa, für die massiven<br />
Versäumnisse in Politik und Wirtschaft.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt wirds politisch</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/09/jetzt-wirds-politisch</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/09/jetzt-wirds-politisch#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2006 16:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Franz</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

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		<description><![CDATA[Wie Heise Online verkündet, gibt es seit gestern nun eine Piraten Partei Deutschland (PPD). Grundsätzlich widmet sie sich dem freien Zugang zum Wissen und &#8220;den wichtigen Themen des 21. Jahrhunderts&#8221;, wozu nach eigener Aussage vor allem &#8220;der gläserne Staat&#8221; statt des &#8220;gläsernen Bürgers&#8221; gehört.
Ob man für dieses Anliegen eine weitere Partei (neben über 30 kleineren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/77980">Heise Online</a> verkündet, gibt es seit gestern nun eine <a href="http://www.piratenpartei.de">Piraten Partei Deutschland (PPD)</a>. Grundsätzlich widmet sie sich dem freien Zugang zum Wissen und &#8220;den wichtigen Themen des 21. Jahrhunderts&#8221;, wozu nach eigener Aussage vor allem &#8220;der gläserne Staat&#8221; statt des &#8220;gläsernen Bürgers&#8221; gehört.</p>
<p>Ob man für dieses Anliegen eine weitere Partei (neben über 30 kleineren und den 14 Parteien, die bei der Bungestagswahl 2005 anzukreuzen waren) benötigt, oder ob es vielleicht auch ausreicht, durch aktives politisches Engagement bestehende Parteiprogramme auszumöbeln, kann nun jeder für sich selbst entscheiden.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anteile an der Gesellschaft</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/anteile-an-der-gesellschaft</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/anteile-an-der-gesellschaft#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2006 18:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Franz</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

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		<description><![CDATA[Es gab neue Zahlen zu Marktanteilen von Suchmaschinen. Die wichtigste Nachricht: Alles bleibt wie bisher, Google auf Platz 1, dann Yahoo!, MSN, AOL und Ask.
Welche minimalen Veränderungen welches Institut wem bescheinigt, kann man bei @-Web nachlesen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab neue Zahlen zu Marktanteilen von Suchmaschinen. Die wichtigste Nachricht: Alles bleibt wie bisher, Google auf Platz 1, dann Yahoo!, MSN, AOL und Ask.</p>
<p>Welche minimalen Veränderungen welches Institut wem bescheinigt, kann man bei <a href="http://www.at-web.de/blog/20060824/tanz-der-zahlen.htm">@-Web</a> nachlesen.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konzept einer dezentralen Informationsinfrastruktur</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/konzept-einer-dezentralen-informationsinfrastruktur</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/konzept-einer-dezentralen-informationsinfrastruktur#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2006 13:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sander-Beuermann</dc:creator>
		
		<category>Suchmaschinen</category>

		<category>Google-Gesellschaft</category>

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		<description><![CDATA[Am 11. Juli 2006 hatten wir, der SuMa e.V., die &#8220;Erklaerung des SuMa-eV zur Quaero-Initiative&#8221; herausgegeben, welche die dezentrale Informationsinfrastruktur als wesentlichen Baustein der Wissens-
und Informationsgesellschaft fordert.
Diesen Baustein haben wir mittlerweile in einer weiteren Schrift praezisiert, welche ich Ihnen im folgenden zur Kenntnis gebe. Sie finden den Text auch als PDF-Datei gern zur weiteren Verbreitung.
Konzept [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Juli 2006 hatten wir, der <strong><a href="http://www.suma-ev.de">SuMa e.V.</a></strong>, die &#8220;Erklaerung des SuMa-eV zur Quaero-Initiative&#8221; herausgegeben, welche die dezentrale Informationsinfrastruktur als wesentlichen Baustein der Wissens-<br />
und Informationsgesellschaft fordert.</p>
<p>Diesen Baustein haben wir mittlerweile in einer weiteren Schrift praezisiert, welche ich Ihnen im folgenden zur Kenntnis gebe. Sie finden den Text auch als <strong><a href="http://suma-ev.de/downloads/dezentr-konzept.pdf">PDF-Datei</a></strong> gern zur weiteren Verbreitung.</p>
<p><strong>Konzept einer dezentralen Informationsinfrastruktur</strong><br />
Eine dezentrale Informationsinfrastruktur kann unter mindestens drei Aspekten beschrieben werden:</p>
<ul>
<li>Aus gesellschaftspolitischer-,</li>
<li>aus technischer-,</li>
<li>und aus wirtschaftlicher Sicht.</li>
</ul>
<p>Gesellschaftspolitisch sollte eine verteilte Struktur den Pluralismus unserer Gesellschaft in einer Vielfalt von Informationszugängen wiederspiegeln. Die Möglichkeiten der selektiven  Informationsauswahl oder -Unterdrückung durch Informationsanbieter sollten dadurch so gering  wie möglich sein.</p>
<p>Aus technischer Sicht <a id="more-211"></a>kann die verteilte Struktur durch ein Netzwerk von kleinen Suchmaschinen (Minisuchern) realisiert werden. Die technischen Voraussetzungen an Hard- und Software sind heutzutage prinzipiell gegeben. Woran es noch fehlt, ist eine Software, die auch für technische Laien einfach zu laden und zu betreiben ist. Aus wirtschaftlicher Sichtweise muss auch eine dezentrale Informationsinfrastruktur nach einer Startphase selbstfinanzierend sein. D.h. jeder Minisucher muss sich selber finanzieren können, ebenso wie die gesamte Verbundstruktur.</p>
<p><strong>Realisierung des Konzeptes</strong><br />
Wir halten dies durch ein Konzept realisierbar, welches dem Franchising nahe steht: Eine „Dachorganisation“ (ähnlich dem Franchising-Geber) stellt (weiterentwickelte) Suchmaschinensoftware zur Verfügung, mit der auch technische Laien einen überschaubaren Bereich des Internet auf dem eigenen PC oder einer bereitgestellten Plattform erfassen können. Die Idee dahinter ist, dass jeweils Spezialisten eines bestimmten Themas zu ihrem Spezialgebiet eine eigene kleine Suchmaschine für ihre Community betreiben. Diese Spezialisten (ähnlich den Franchising-Nehmern) können ihren Bereich in einer Art und Weise beurteilen, wie es Generalisten einer allgemeinen Suchmaschine nicht möglich ist; d.h. konkret, dass die Qualität der resultierenden Suchergebnisse wesentlich höher sein wird, als bei „general purpose“ Suchmaschinen. </p>
<p>Denn die „Enthusiasten der Szene“ werden sehr strikt darauf achten, dass nicht der sonst allgegenwärtige „Kommerzmüll“ auch ihre Community überschwemmt. Wenn es nun für sehr viele Spezialgebiete eigene kleine Suchmaschinen gibt, dann werden diese jeweils ihre eigene Nutzergemeinde haben. Hierdurch ist dann auch die Möglichkeit gegeben, Erträge zu erwirtschaften, sei es durch Spezialdienste, die kostenpflichtig sind, sei es durch zielgruppengenaue Werbung. Es ist aber auch zu erwarten (und widerspricht dem Konzept in keiner Weise), dass Enthusiasten eine solche Spezialsuche allein um der Sache willen und ohne Ertrag betreiben. Dieses Phänomen der Community-Bildung ist gerade gegenwärtig an vielen Beispielen im Internet zu beobachten.</p>
<p>Jeder Betreiber einer solchen Spezialsuche muss sich nun andererseits verpflichten, dass seine Suchmaschine als Datenfeed für eine übergeordnete Metasuche zur Verfügung steht. Durch die Zusammenführung all der vielen kleinen Spezialdienste entsteht dann auf der Meta-Ebene wiederum eine „general purpose“ Suchmaschine. Denn der „Normaluser“ wird sich üblicherweise nicht die Mühe machen, für seine Suchanfragen erst zu recherchieren, ob es denn nicht eine geeignete Spezialsuche gibt, sondern er wird - zunächst zumindest - eine Allzweck-Suchmaschine befragen, die immer für die Masse der Nutzer zuständig ist. Damit wird diese Suchmaschine auch hohe Nutzerzahlen erreichen. Letzteres ist bekanntermaßen im Internet die Voraussetzung, um Ertrag zu erwirtschaften.</p>
<p>Durch diese Erträge ist die übergeordnete Suche mit ihrer Metasuche und der gesamten Verbundstruktur finanzierbar. Die Abfragezahlen werden hier gegenüber bisherigen Allzweck-Suchmaschinen ansteigen, da die Ergebnisqualität durch die Spezialisten und Enthusiasten auf der unteren Ebene gesichert wird. Diese wiederum profitieren ebenfalls davon, denn durch den Weg über die obere Ebene werden sie neue Nutzer für ihre Communities gewinnen können. </p>
<p><strong>Erfordernisse</strong><br />
Wir halten dieses Konzept jeder Allzweck-Suchmaschine überlegen. Für seine Durchsetzung ist es erforderlich:</p>
<ul>
<li>Die vorhanden Open-Source Suchmaschinensoftware (z.B. Nutch) so weit zu entwickeln, dass sie in diesem Konzept zunächst zur textbasierten Suche einsetzbar ist. Dieser Aufwand ist überschaubar. Sobald Suchmaschinensoftware vorhanden ist, die auch multimediale Inhalte erfasst, kann sie in diesem Konzept genauso eingesetzt werden.</li>
<li>Eine organisatorische Struktur zu schaffen, welche die Minisucher und ihre Betreiber<br />
koordiniert.</li>
<li>Ein Regelwerk („war darf was und was nicht?“) für alle Beteiligten exakt zu definieren.</li>
</ul>
<p>Wir halten dieses Konzept darüber hinaus für die einzige Möglichkeit, bei realistisch finanzierbarem Aufwand mit den gegenwärtigen Quasi-Monopolen konkurrieren zu können: zunächst die Entwicklung der Struktur in vielen speziellen Nischen und dann der Zusammenschluss zu einem Verbund mit Marktrelevanz.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konferenz: SuMa in der Gesetzgebung</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/konferenz-suma-in-der-gesetzgebung</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/konferenz-suma-in-der-gesetzgebung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2006 14:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Lehmann</dc:creator>
		
		<category>Suchmaschinen</category>

		<category>Politik &#038; E-Rights</category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Suchmaschinen in der modernen Kommunikation. Verantwortlichkeit und Haftung von Suchmaschinenanbietern für Inhalte in ihren Ergebnislisten&#8221; nennt sich eine Tagung, die am 21. September 2006 in Berlin stattfinden wird.
Ausrichter ist die Selbstkontrolle Suchmaschinen der FSM. In dieser Arbeitsgruppe der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multmedia-Dienstleister sind die großen Suchmaschinen organisiert, um gemeinsam reugulative und politische Initiativen  abzusprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Suchmaschinen in der modernen Kommunikation. Verantwortlichkeit und Haftung von Suchmaschinenanbietern für Inhalte in ihren Ergebnislisten&#8221; nennt sich eine <strong><a href="http://www.fsm.de/de/Veranstaltung_Suchmaschinen">Tagung</a></strong>, die am 21. September 2006 in Berlin stattfinden wird.</p>
<p>Ausrichter ist die Selbstkontrolle Suchmaschinen der <strong><a href="http://www.fsm.de">FSM</a></strong>. In dieser Arbeitsgruppe der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multmedia-Dienstleister sind die großen Suchmaschinen organisiert, um gemeinsam reugulative und politische Initiativen  abzusprechen oder auf Einwände der Politik zu reagieren. </p>
<p>Neben der Frage der Rolle der Suchmaschinen für das Internet und zukünftigen Suchtrends geht es auch um juristische Bedingungen für Suchmaschinenbetreiber. Abschließend gibt es eine <del datetime="2006-08-16T14:01:41+00:00">Lobbyrunde</del> Podiumsdiskussion mit Politikern der Großen Koalition und den Juristen der Suchmaschinenbetreiber. Große Erkenntnisse sind hier sicherlich nicht zu erwarten. Vielleicht lässt sich aber Ablesen, welche Gesetze denn demnächst von der FSM und den Suchmaschinenlobbyisten angegangen werden.</p>
<p>Das PDF-Programm gibt es <strong><a href="http://www.fsm.de/inhalt.doc/Einladung_Veranstaltung_2006-09-21.pdf">hier.</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Googlen verboten?</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/googlen-verboten</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/08/googlen-verboten#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2006 11:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Franz</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blog dreht sich um &#8220;Die Google-Gesellschaft&#8221;. Und in dieser hat sich im Sprachschatz von fast jedem fas Wort googlen als Synonym für suchen finden eingebürgert. Das meint auch das Oxford English Dictionary.
Google meint aber, das Verb googlen verletze aber vielleicht Recht des Unternehmens. Eigentlich haben wir doch alle mit Google einmal irgendwas gelernt - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blog dreht sich um &#8220;Die Google-Gesellschaft&#8221;. Und in dieser hat sich im Sprachschatz von fast jedem fas Wort <em>googlen</em> als Synonym für <strike>suchen</strike> finden eingebürgert. Das meint auch das Oxford English Dictionary.</p>
<p>Google meint aber, das Verb googlen verletze aber vielleicht Recht des Unternehmens. Eigentlich haben wir doch alle mit Google einmal irgendwas gelernt - aber jetzt verschickt man blaue Briefe an die eigenen bösen Schüler, um zu klären, ob <em>googlen</em> wirklich gut ist.</p>
<p>Die ganze Geschichte gibts auf der Website des <a href="http://www.nzherald.co.nz/section/story.cfm?c_id=3&#038;ObjectID=10396133">New Zealand Herald</a>.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Permanent</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/google-permanent</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/google-permanent#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2006 07:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Franz</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

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		<description><![CDATA[Nein, kein neuer Dienst von Google. Eher ein fürchterliches neues Feature der Google Toolbar: Es wird überwacht, ob ein anderes Programm die eingestellte Standardsuchmaschine ändert. Das dürfte der MSN bzw. Yahoo Toolbar nicht gefallen.
Vor allem wird es aber hässlich für den Nutzer: Er installiert die Google Toolbar und bekommst ständig im Hintergrund die Standardsuchmaschine &#8220;richtig&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, kein neuer Dienst von Google. Eher ein fürchterliches neues Feature der Google Toolbar: Es wird überwacht, ob ein anderes Programm die eingestellte Standardsuchmaschine ändert. Das dürfte der MSN bzw. Yahoo Toolbar nicht gefallen.</p>
<p>Vor allem wird es aber hässlich für den Nutzer: Er installiert die Google Toolbar und bekommst ständig im Hintergrund die Standardsuchmaschine &#8220;richtig&#8221; eingestellt.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesen bildet - auch auf Papier</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/lesen-bildet-auch-auf-papier</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/lesen-bildet-auch-auf-papier#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2006 14:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Lehmann</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

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		<description><![CDATA[Letztens diese beiden Werke nebeneinander bei Dussmann entdeckt (ok, ok, die standen eigentlich übereinander).


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens diese beiden Werke nebeneinander bei Dussmann entdeckt (ok, ok, die standen eigentlich übereinander).</p>
<p><img id="image205" src="http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/wp-content/uploads/2006/07/DSC00064neu.jpg" alt="DSC00064neu.jpg" width="350" align="centre"/>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erklärung des SuMa-eV zur Quaero-Initiative</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/erklarung-des-suma-ev-zur-quaero-initiative</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/erklarung-des-suma-ev-zur-quaero-initiative#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2006 12:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sander-Beuermann</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/erklarung-des-suma-ev-zur-quaero-initiative/</guid>
		<description><![CDATA[Der SuMa-eV  begrüßt ausdrücklich, dass mit dem deutsch-französischen Quaero-Projekt

die Abhängigkeit Europas vom digitalen Informationsfluss endlich     erkannt worden ist, und
die Initiative ergriffen wird, Europa zu mehr Unabhängigkeit in der      Informationsgesellschaft des 21-ten Jahrhunderts zu führen.

Mit Quaero eröffnen sich neue Möglichkeiten, Alternativen zu schaffen. Hierbei spielen Suchmaschinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://suma-ev.de/">SuMa-eV </a> begrüßt ausdrücklich, dass mit dem deutsch-französischen Quaero-Projekt</p>
<ul>
<li>die Abhängigkeit Europas vom digitalen Informationsfluss endlich     erkannt worden ist, und</li>
<li>die Initiative ergriffen wird, Europa zu mehr Unabhängigkeit in der      Informationsgesellschaft des 21-ten Jahrhunderts zu führen.</li>
</ul>
<p>Mit Quaero eröffnen sich neue Möglichkeiten, Alternativen zu schaffen. Hierbei spielen Suchmaschinen als Gatekeeper der    Informationsgesellschaft eine zentrale Rolle. Daher sollte es eines der Ziele des Quaero-Projekt sein, Alternativen zu den bisherigen        Suchmaschinen zu schaffen und diese qualitativ hochwertig und unabhängig von globalen Quasi-Monopolen zu betreiben.</p>
<p>SuMa-eV verfolgt das Ziel, den freien Zugang zu digitalen Informationsquellen zu gewährleisten und möchte mitwirken, eine dafür optimale technische Infrastruktur zu entwickeln und einzusetzen. Der Pluralismus unserer Gesellschaft sollte sich auch in einer Vielfalt von Informationszugängen wiederspiegeln. Dazu bietet eine dezentrale Informationsinfrastruktur optimale Voraussetzungen. Sie schafft das Potential einer qualitativen Verbesserunng für die Interessen der Nutzer und für die Behandlung der eingebundenen Informationen. Eine solche Infrastruktur hat darüber hinaus auch erhebliche technische Vorteile, die sich aus der inhärenten Redundanz ergeben, die zentrale Systeme nicht bieten können.</p>
<p>SuMa-eV fordert daher, dass im Quaero-Projekt die dezentrale Informationsinfrastruktur Berücksichtigung findet. Diese Infrastruktur erfordert den Einstieg in den Aufbau eines Netzwerks von dezentralen Suchmaschinen in einem Verbund von unterschiedlichen Betreibern aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen, die wiederum gesellschaftliche Pluralität spiegeln. Ein solches Netzwerk kann nach dem aktuellen Stand der Technik realisiert werden und sollte umgehend gefördert und aufgebaut werden. Quaero sollte dazu die Basis schaffen, aus der eine selbstorganisierende Fortentwicklung folgt.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Suchprozente</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/suchprozente</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jul 2006 13:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Lehmann</dc:creator>
		
		<category>Google</category>

		<category>Suchmaschinen</category>

		<category>Yahoo!</category>

		<category>Studien</category>

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		<description><![CDATA[Golem meldet neue Nutzeranteile der Suchmaschinen:

Auch im Juni 2006 konnte Google seinen Anteil am US-Suchmaschinen-Markt weiter ausbauen, vermeldet der Marktforscher comScore. Demnach kam Google im Juni 2006 auf einen Marktanteil von 44,7 Prozent, 0,5 Prozentpunkte mehr als im Mai. Im Juni 2005 lag Google nur bei 36,9 Prozent.
Allerdings konnte auch der zweitplatzierte Yahoo seinen Marktanteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.golem.de/0607/46592.html"><strong>Golem </strong></a>meldet neue Nutzeranteile der Suchmaschinen:<em><br />
<blockquote>
<p>Auch im Juni 2006 konnte Google seinen Anteil am US-Suchmaschinen-Markt weiter ausbauen, vermeldet der Marktforscher comScore. Demnach kam Google im Juni 2006 auf einen Marktanteil von 44,7 Prozent, 0,5 Prozentpunkte mehr als im Mai. Im Juni 2005 lag Google nur bei 36,9 Prozent.</p>
<p>Allerdings konnte auch der zweitplatzierte Yahoo seinen Marktanteil in den USA steigern, von 28,0 Prozent im Mai auf 28,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr musste Yahoo aber Marktanteile abgeben, damals kam das Unternehmen noch auf 30,4 Prozent. </p>
</blockquote>
<p></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teure Google-Gesellschaft</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/teure-google-gesellschaft</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/teure-google-gesellschaft#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2006 09:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Lehmann</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

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		<description><![CDATA[Wenn das Internet zunehmend den Alltag dominiert und verändert, wenn sich Wirtschaft und deren Geschäftsmodelle wandeln, dann ist es (leider) nur schlüssig, dass Unternehmen versuchen, hieraus Profit zu schlagen. 
Bei der Debatte um Software-Patente erleben wir es ja regelmäßig, dass kleinste Ideen und Programmzeilen geschützt werden sollen, um für Geschäftemacherei herzuhalten. Das Abmahnwesen mancher Rechtsanwälte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Internet zunehmend den Alltag dominiert und verändert, wenn sich Wirtschaft und deren Geschäftsmodelle wandeln, dann ist es (leider) nur schlüssig, dass Unternehmen versuchen, hieraus Profit zu schlagen. </p>
<p>Bei der Debatte um <strong><a href="http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/61230">Software-Patente</a></strong> erleben wir es ja regelmäßig, dass kleinste Ideen und Programmzeilen geschützt werden sollen, um für Geschäftemacherei herzuhalten. Das <strong><a href="http://www.heise.de/ct/06/13/146/default.shtml">Abmahnwesen </a></strong>mancher Rechtsanwälte (s. aktuelle c&#8217;t) ist ein anderes leidiges Kapitel.</p>
<p>Mindestens ebenso schwer wiegend wie die Diskussion um die Softwarepatente ist die der <strong>Netzneutralität</strong>. Es geht dabei um eine grundsätzliche Weichenstellung im Umgang mit dem Internet und den technologischen Innovationen: Sollen sich Netzanbieter den Traffic großer Portale und Unternehmen wie Google, Ebay und Amazon noch einmal zusätzlich honorieren lassen (neben den Kosten, die das Surfen und das Webhosting an sich ja schon kosten)? Sollen Informationen nach ihrer Wertigkeit und nach den finanziellen Möglichkeiten des Senders und Empfängers unterschieden werden?</p>
<p>Vor allem in den Staaten <a id="more-202"></a>wird das Thema heiß diskutiert und führte schon zu einer Anhörung vor dem US-Kongress. In Deutschland stellen sich in erster Linie die Telekom und in ihrem Schatten die Kabelnetzbetreiber als vermeintliche Goldschürfer mit den Dollarzeichen in den Augen heraus.</p>
<blockquote><p>
heise online: Was ist das Interesse der Netzbetreiber?</p>
<p>van Schewick: Die Netzbetreiber sehen die Chance, ohne Netzneutralitätsregeln stärker vom wirtschaftlichen Erfolg der Inhalte und Anwendungen profitieren zu können. Für sie geht es um viel Geld. Sie haben daher eine Lobbying-Schlacht zur Abwehr von Netzneutralitätsregeln begonnen. </p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>heise online: Warum ist es denn aus ihrer Sicht so wichtig?</p>
<p>van Schewick: In einer Welt ohne Netzneutralitätsregeln können die Netzbetreiber bestimmen, wofür das Netz genutzt wird. Konkurriert eine Anwendung mit einer Anwendung der Netzbetreiber, können sie sie von ihrem Netzwerk ausschließen. Die an das Netz angeschlossenen Kunden haben dann keine Möglichkeit mehr, die Anwendung zu nutzen. So haben Telefonnetzbetreiber nicht unbedingt ein Interesse daran, ihre Telefonkunden an Internet-Telefonieanbieter zu verlieren – ein guter Grund, die Nutzung von Internet-Telefonie einfach technisch zu verhindern. Wegen der damit verbundenen Werbeeinnahmen möchte ein Netzbetreiber seine Kunden am liebsten auf sein eigenes Portal leiten – ein guter Grund, Zugriffe auf das eigene Portal schneller zu transportieren und damit dessen Nutzung für die Kunden attraktiver zu machen. Über Erfolg oder Misserfolg von Anwendungen bestimmen dann nicht mehr der Markt, sondern die Netzbetreiber.</p>
<p>(<strong><a href="http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/75525">c&#8217;t 13/06-Interview</a></strong>)</p></blockquote>
<p>Auf heise gibt es dazu umfassende <strong><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/75626&#038;words=Netzneutralit%E4t">News</a></strong>.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lektüre zum Wochenende</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/lekture-zum-wochenende</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/lekture-zum-wochenende#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 13:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Lehmann</dc:creator>
		
		<category>News</category>

		<category>Google-Gesellschaft</category>

		<category>(Cyber-)Soziologie</category>

		<category>Wikis</category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit sind drei Texte erschienen, die ich Euch nicht vorenthalten will. Heute einmal in einer kompakten Presseschau:
Wir glauben an das Gute
- Interview mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in der Welt
Wikipedia ist zwar als Institution in vielerlei Hinsicht egalitaristisch und basisdemokratisch - aber andererseits sind wir Wikipedianer auch elitär. Wir glauben, daß manche Leute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Zeit sind drei Texte erschienen, die ich Euch nicht vorenthalten will. Heute einmal in einer kompakten Presseschau:</p>
<p><strong>Wir glauben an das Gute</strong><br />
- Interview mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in der Welt</p>
<blockquote><p><em>Wikipedia ist zwar als Institution in vielerlei Hinsicht egalitaristisch und basisdemokratisch - aber andererseits sind wir Wikipedianer auch elitär. Wir glauben, daß manche Leute Idioten sind und besser nicht an einer Enzyklopädie mitschreiben sollten.</em></p></blockquote>
<p><a href="http://www.welt.de/data/2006/06/26/932122.html">http://www.welt.de/data/2006/06/26/932122.html</a><br />
<br />&nbsp;<br />
<strong>55 Ways to Have Fun With Google</strong><br />
Etwas länger dauert die Lektüre des Buches &#8220;55 Ways to Have Fun With Google&#8221; von Phillipp Lenssen, der auch für das lesenswerte Blog <strong><a href="http://blog.outer-court.com/">Google Blogoscope</a> </strong>verantwortlich zeichnet.</p>
<p>Das Buch mit seinen 220 Seiten ist als <a href="http://www.55fun.com"><strong>klassisches Buch oder PDF-Dokument</strong></a> erhältlich. Zudem steht es unter einer <strong><a href="http://www.creative-commons.org">Creative Commons</a></strong>-Lizens, die es erlaubt, die Texte nach Belieben zu verändern und für nicht-kommerzielle Zwecke zu verwenden und zu verbreiten.</p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Die große unerzählte Google-Geschichte</strong><br />
Richtig vom Leder zieht Nordeuropa-<del datetime="2006-07-14T13:45:06+00:00">Kaspar</del>Chef Phillipp Schneider, der den Werbeumsatz von Google damit in die Höhe treiben will:</p>
<p><em>Google stellt für kleine und mittlere Unternehmen das Tor zur Welt dar.</em></p>
<p>Weil per Internet mehr Menschen als mit jedem anderen Medium zu erreichen sind, sollen die Unternehmen gefälligst online werben. Da angeblich 20 Prozent der Medienzeit online verbracht wird (was <a href="http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2005/11/das-medium-ist-der-alltag/"><strong>hier </strong></a>widerlegt wird), sollten die Unternehmen doch bitte schön diese 20 ihres Werbebudgets statt der bisherigen 4 Prozent im Internet investieren. </p>
<p><em>Wir werden in Deutschland sehr hohe Zuwächse in de Online-Werbung haben. Google wird in Deutschland noch sehr viel Spaß haben</em>, sagt Schindler der FAZ in der Ausgabe vom 12. Juni 2006. </p>
<p>Anscheinend zaubern ihm die vermutlich 200 Millionen Euro Gewinn im letzten Jahr in Deutschland noch kein Lächeln auf die Lippen. </p>
<p>Der <a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&#038;dox={364C0EE9-C59C-00AD-A9CD-63BBD17BCDC6}&#038;rub={E2C6E0BC-C2F0-4DD7-87CD-C274993E94C1}"><strong>Beitrag</strong> </a>ist leider mittlerweile kostenpflichtig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Leben geht weiter&#8230;</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/das-leben-geht-weiter</link>
		<comments>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/das-leben-geht-weiter#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 09:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Lehmann</dc:creator>
		
		<category>Google-Gesellschaft</category>

		<category>(Cyber-)Soziologie</category>

		<category>Studien</category>

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		<description><![CDATA[&#8230; trotz Internet. Dies ist das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie des Pew Internet &#038; American Life Projects (gelesen bei politik-digital.de).
Die wesentlichen Ergebnisse in poldi-Worten:

Das Internet verstärkt soziale Bindungen in einer modernen Gesellschaft und unterstützt die Bildung von „social capital“.


&#160;
Der einzelne Mensch versucht in seinem Netzwerk für bestimmte Probleme oder Situationen die jeweils geeignete(n) Person(en) zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; trotz Internet. Dies ist das Ergebnis einer US-amerikanischen <a href="http://pewresearch.org/reports/?ReportID=5"><strong>Studie </strong></a>des <a href="http://pewresearch.org/"><strong>Pew Internet &#038; American Life Projects</strong></a> (gelesen bei <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/worch_sozialeBindungen060706.shtml"><strong>politik-digital.de</strong></a>).</p>
<p>Die wesentlichen Ergebnisse in poldi-Worten:</p>
<ul>
<blockquote><li><em>Das Internet verstärkt soziale Bindungen in einer modernen Gesellschaft und unterstützt die Bildung von „social capital“.<br />
</em></li>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><li><em>Der einzelne Mensch versucht in seinem Netzwerk für bestimmte Probleme oder Situationen die jeweils geeignete(n) Person(en) zu kontaktieren. Die einseitige Orientierung an (s)einer (traditionellen) Gemeinschaft wird aufgegeben. </em></li>
</blockquote>
<p> &nbsp;</p>
<blockquote><li><em>Interessanter ist ein anderes Ergebnis der Studie: Internet-Nutzer in den USA haben mehr soziale Bindungen als Nicht-Nutzer.<br />
</em></li>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><li><em>Die Studie weist nach, dass Internet-Nutzer im Vergleich zu Nicht-Nutzern mit größerer Wahrscheinlichkeit Hilfe bei der Bewältigung ihrer Anliegen bekommen. Im Vorteil sind dabei insbesondere diejenigen, die über viele „significant ties“ verfügen und Kontakt zu Personen aus einer großen Bandbreite von Berufsfeldern haben.<br />
</em></li>
</blockquote>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google - Die Macht einer Suchmaschine (II)</title>
		<link>http://www.die-google-gesellschaft.de/blog/2006/07/google-die-macht-einer-suchmaschine-ii</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 08:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Lehmann</dc:creator>
		
		<category>Und der ganze Rest...</category>

		<category>Google</category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile gibt es auf tagesschau.de eine Zusammenfassung der ZAPP-Spezials &#8220;Google - Die Macht einer Suchmaschine&#8221; mit zahlreichen Interviews.
Guckst du hier: http://service.tagesschau.de/multimedia-box/index.php?id=google
Das Original wird noch einmal am 15.7.2006 ausgestrahlt.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gibt es auf tagesschau.de eine Zusammenfassung der ZAPP-Spezials &#8220;Google - Die Macht einer Suchmaschine&#8221; mit zahlreichen Interviews.</p>
<p>Guckst du hier: <a href="http://service.tagesschau.de/multimedia-box/index.php?id=google">http://service.tagesschau.de/multimedia-box/index.php?id=google</a></p>
<p>Das Original wird noch einmal am 15.7.2006 ausgestrahlt.
</p>
]]></content:encoded>
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